Horoskop für München erstellt
Horoskop für München erstellt

Neumond am 26.11.2019 um 16:06 Uhr

 

Mit diesem Neumond lassen wir das Skorpionzeichen hinter uns und wechseln in den feurigen Schützen, in dem sich Sonne und Mond auf 4 Grad 03‘ treffen. Zudem bleibt Jupiter, der zum exakten Zeitpunkt des Neumondes auf 28 Grad 38‘ steht, noch für eine Woche im Schützen, während Venus bereits 90 Minuten nach Mitternacht ins Steinbockzeichen wechselt und zum Neumond bereits auf 0 Grad 45‘ vorgerückt ist. Saturn (17 Grad 33‘) und Pluto (21 Grad 20‘) bringen sich im Steinbock immer mehr in Stellung für die große Konjunktion am 12.01.2020. Beide bilden ein Halbquadrat zur Neumondstellung von Sonne und Mond, das ziemlich genau auf der Halbsumme von Saturn und Pluto zu liegen kommt. Der Neumond fällt in die erste Dekade von Haus 7, dem Bereich der Partnerschaften und engen Verbindungen zwischen Freunden, Geschäftspartnern und/oder Mitarbeitern.

 

Das Schützezeichen ist ein Feuerzeichen mit veränderlicher Qualität, was bedeutet, dass es hier vorzugsweise um Entwicklungsprozesse geht. Die Themenbereiche sind vielschichtig und betreffen Weiterbildungen, weite Reisen, Angelegenheiten, die das Ausland oder Ausländer betreffen, innere wie äußere Grenzen jeglicher Art, Glaubensgrundsätze, Religion und die Suche nach dem Sinn des Lebens. All dies sind existentielle Fragen, denen sich jeder Mensch früher oder später stellen muss. Die Zeit um diesen Neumond und den nächsten Vollmond am 12. Dezember bis zum Jahresende eignet sich sowohl im individuellen persönlichen Leben als auch im mundanen Geschehen in besonderer Weise dazu. In Bezug auf die große Konjunktion von Saturn und Pluto wäre der Zeitpunkt ideal zur Vorbereitung von Themen, die ab Mitte Januar, wenn wir alle im neuen Jahr angekommen sind, eingehender behandelt werden können. Unterstützend wirkt die Direktläufigkeit von Neptun ab dem 27.11.2019 um 13:34 Uhr, weil es leichter wird, uns klar und fokussiert mit zukünftigen Plänen und neuen Vorhaben zu beschäftigen. Eventuelle Verwirrungen dürften sich eher als in den zurückliegenden fünf Monaten seiner Rückläufigkeit auflösen lassen.

 

Im Schützezeichen kann es wichtig werden, allfällige Veränderungswünsche nicht so sehr auf der äußeren Ebene zu betrachten, sondern zu erkennen, dass jede Veränderung auf der inneren Ebene beginnt. Damit werden wir in vielen Fällen zurückgeworfen auf uns selbst, vor allem, wenn wir überzeugt sind, dass mögliche Hemmnisse nicht in uns liegen, sondern eher von äußeren Umständen, anderen Menschen oder einem unwägbaren Schicksal beeinflusst werden. In aller Regel ist das ein Trugschluss, der uns leider daran hindert, „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Sinnvoller ist es, sich darauf zu konzentrieren, was wir selber in uns beeinflussen können. Damit haben wir einen Schlüssel in der Hand, auf den niemand sonst Zugriff hat und den wir nutzen können, um unsere Ideen und Wünsche umzusetzen – getreu dem Motto „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum“.

 

© Helga Eichner

 

 

 

Vollmondhoroskop für München erstellt
Vollmondhoroskop für München erstellt

Vollmond am 12.11.2019 um 14:35 Uhr

 

Nachdem bereits der Neumond vom 28. Oktober im Skorpionzeichen stattfand, steht nun zum Vollmond die Sonne auf knapp 20 Grad Skorpion in Konjunktion mit dem seit 12 Tagen rückläufigen Merkur auf 17 ¾ Grad Skorpion und in Opposition zum Mond auf knapp 20 Grad Stier. In unseren Breitengraden  läuft die Sonne durch Haus 8, dem Bereich des Fremdkapitals, der Macht und Ohnmacht, der Geheimniskrämerei, der „Stirb und werde“-Prozesse, aber auch der tiefen Empfindungen. Der Mond steht in Haus 2, dem Bereich der Finanzen, des eigenen Besitzes, der Suche nach emotionaler wie finanzieller Sicherheit, der eigenen Werte und der leiblichen Genüsse.  

 

Dem Planeten Merkur kommt in diesem Vollmondhoroskop eine besondere Bedeutung zu. Einen Tag vorher, am 11. November 2019 um 16:22, ist Merkur, von der Erde aus gesehen, direkt vor der Sonne vorbeigezogen. Sonne und Merkur begegneten sich auf knapp 19 Grad Skorpion und waren somit nur 1 Grad von der exakten Vollmondposition entfernt. Ein solcher Transit geschieht nur alle 3,5 bis 13 Jahre (der nächste Transit ist erst im Jahr 2032) und findet immer im Stier- oder Skorpionzeichen statt. In den meisten Fällen zieht Merkur infolge der Neigung der Ekliptik über oder unter der Sonne seine Bahn. Nur wenn seine Bahn die der Sonne direkt oder sehr nahe berührt, sprechen wir – ähnlich wie bei Sonnen- und Mondfinsternissen, wo es zu einer großen Nähe zwischen Sonne bzw. Mond und den Mondknoten kommt – von einem Merkurtransit.

 

Da Merkur für alle Arten der Kommunikation steht, für Nachrichten aus aller Welt, den Handel und auch Tricksereien in eben diesen Bereichen, ist es angeraten, für die nächste Zeit seine Worte gut im Zaum zu halten und sensibler zu sein im Umgang mit anderen Menschen. Verletzende Bemerkungen sind schnell gesagt, können aber selten ebenso schnell wieder eingefangen werden. Im Weltgeschehen kann der Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Morales, dem Unregelmäßigkeiten, also Tricksereien, bei seiner angeblichen Wiederwahl vorgeworfen werden, durchaus als ein Beispiel für dieses Zusammentreffen zwischen Merkurtransit und Vollmond (= Bilanzphase!) gelten.

 

Habe ich vor zwei Wochen über das Skorpionzeichen geschrieben, möchte ich nun das Gegenzeichen, den Stier, etwas näher beleuchten. Steht der Skorpion für alle Arten von Verwandlung und Transformation, gilt für den Stier das Gegenteil. Er wünscht sich nichts mehr als Sicherheit und Beständigkeit, Berechenbarkeit und ein „weiter so“. Das Stierzeichen bringt uns in Verbindung mit unseren materiellen Errungenschaften, seien sie auch noch so klein. Dazu gehören Einkünfte, unsere eigenen Finanzen, unser Verständnis von Sicherheit, zu dem auch und vor allem die emotionalen Sicherheiten gehören. Stierbetonte Menschen – das muss nicht das Sonnenzeichen sein! – kann man erfreuen mit gutem Essen bei schöner Musik, Blumenschmuck und in Begleitung von angenehmen Menschen. Sie lieben die Wiederholungen, nicht so sehr die Abwechslung. Wenn alles so stimmt, soll es am besten auch so bleiben.

 

Kein Wunder, dass diese Menschen seit einigen Jahren vor zum Teil immensen Veränderungen stehen, die umso massiver ausfallen, je mehr versucht wurde, diese zu verhindern. Der Vollmond mit dem Mond im Stier kann vor allem, wenn persönliche Planeten im Geburtshoroskop davon berührt werden, zur gefühlsmäßigen Achterbahn werden. Helfen kann hier das Besinnen auf die Eigenschaften des Skorpionzeichens, der mal mehr, mal weniger freiwillig wie der sprichwörtliche Phönix aus der Asche emporsteigen und sich neu erfinden muss.

 

Vielleicht ist auch dieses eindrückliche Bild eine Hilfe für den Umgang mit unserer aktuellen Zeitqualität: Ich meine die Weltenschlange, den Uroboros, eine Schlange, die einen geschlossenen Kreis darstellt, indem sie sich in ihren eigenen Schwanz beißt. Sie ist ein Sinnbild für die ewige, nicht endende Wiederkehr von Werden und Vergehen, die sich auch in der Häutung der Schlange widerspiegelt. Der Kopf der Schlange, manchmal auch als Drachenkopf dargestellt, was wiederum eine andere Bezeichnung für den aufsteigenden Mondknoten ist, entspricht dem Werden des Neuen. Der Schwanz, auch Drachenschwanz genannt und ein anderer Name für den absteigenden Mondknoten, symbolisiert das Vergehen des Alten, das sterben muss. Würde die Schlange daran gehindert, das Vergangene zu fressen, könnte sie es nicht verdauen und in Neues verwandeln. Sie würde an ihrem eigenen Besitz, an sich selbst zu Grunde gehen. Dann doch lieber die Bereitschaft zur Regeneration, oder?

 

© Helga Eichner

 

 

 

Horoskop für München erstellt
Horoskop für München erstellt

Neumond am 28.10.2019 um 04:39 Uhr

 

Die exakte Begegnung zwischen Sonne und Mond findet am 28.10.2019 frühmorgens um 04:39 Uhr auf knapp 4 ½ Grad Skorpion statt. In diesem Zeichen stehen zudem Venus (24 Grad) und Merkur (knapp 27 Grad) Der hervorstechendste Aspekt ist eine gradgenaue Opposition zum Planeten Uranus im Tierkreiszeichen Stier. Dabei trifft in unseren Breitengraden diese Konstellation gradgenau auf die Häuserachse 2/8, die ebenso wie die beteiligten Zeichen Stier/Skorpion den Bereichen der eigenen/fremden Werte und unseren Finanzen zugeordnet ist. Auch die Frage nach den individuellen Sicherheitsbedürfnissen gehört zu dieser Häuserachse. Wegen der Dringlichkeit mundaner und persönlicher Wandlungsbereitschaft stelle ich hier das Wesen des Skorpionzeichens in den Vordergrund.

 

Die Zeitqualität, die bereits seit vielen Jahren auf gesamtgesellschaftliche und persönliche Veränderung zielt, wird durch den Lauf der Sonne im Skorpion in der Zeit vom 23.10. – 20.11.2019 besonders hervorgehoben. Wikipedia klärt mich auf, dass Skorpione in allen Kulturen seit Jahrtausenden eine Rolle spielten, wobei sie in den meisten Sagen und Mythen als gefährliche, sogar todbringende Wesen geschildert werden. Der erste namentlich bekannte König Altägyptens nannte sich Skorpion I. „womit sozusagen zu Beginn der Menschheitsgeschichte ein Skorpion steht“. Interessant ist, dass ein Skorpion sich von Beginn seines Lebens an zwischen 5- und 8mal häutet, indem er die chininhaltigen Glieder seines Hinterleibes verlässt, was zum einen eine anstrengende, bis zu 12 Stunden dauernde Prozedur bedeutet. Zum anderen ist er während und nach diesen Häutungen extrem verletzlich. Diese Phase endet mit Erreichen der Geschlechtsreife. Meine Kollegin Ruth Siegenthaler (Schweiz) hat auf Facebook ein sehr spannendes Video eingestellt über diesen Häutungsvorgang beim Skorpion, das ich auf der FB-Seite des Deutschen Astrologenverbandes DAV geteilt habe.

 

Jetzt wird vielleicht etwas klarer, warum Astrologen die Skorpionzeit auch mit menschlichen „Häutungen“ in Verbindung setzen, also mit jeder Art von Wandlungsprozessen, in denen auch wir uns oft sehr verletzlich und ungeschützt fühlen. Würden wir diese Phasen verweigern, blieben wir in der Kindheit stecken und wären zunehmend unfähig zu irgendeiner Art von Bewegung.  Unser „Panzer“ würde viel zu eng und führt in letzter Konsequenz zum tatsächlichen Tod. Vielleicht ist das ein Grund, weshalb uns Veränderungen oft große Angst machen, obwohl sie in aller Regel zu größerer Beweglichkeit und damit auch größerer Freiheit führen, also genau zum Gegenteil vom äußeren Tod. Die notwendigen Wandlungsphasen betreffen vor allem innere Prozesse, die unsere Seele reifen lässt, wenn wir uns darauf einlassen. Haben wir eine Wahl? Ich denke, eher nicht! Es sei denn, wir möchten uns mit einem immer eingeengteren Leben zufrieden geben, das für manche Menschen in der Erstarrung endet. Wer das Rider-Waite-Tarotdeck kennt, schaue sich einmal die Karte „Vier Münzen“ an, die sehr eindrucksvoll diesen Zustand darstellt.

 

Dieser bevorstehende Skorpion-Neumond bringt uns mit den verändernden Kräften durch die Opposition zu Uranus im Stier in direkte Verbindung. Vermeintliche Sicherheiten engen uns stetig ein und werden letztlich zu einer Last, die uns auf Schritt und Tritt begleitet. Nicht umsonst schießen in der letzten Zeit Ratgeber zum Thema Aufräumen und Loslassen wie Pilze aus dem Boden. Die Euphorie, mit der die Japanerin Marie Kondo gefeiert wird, die Urheberin der KonMari-Methode, mag man als übertrieben bezeichnen. Sie trifft aber absolut die Zeitqualität, bei der es ums Loslassen von überflüssigen, uns nur belastenden äußeren und inneren „Dingen“ geht, die wir um uns herum angehäuft haben. Auch eine äußere Entrümpelung kann somit zu einer inneren Wachstumsphase führen. Allerdings wussten auch das bereits die alten Kulturen Asiens, denn zur Lehre des Feng-Shui gehört schon immer, dass zunächst die äußere Ordnung in Häusern, Wohnungen und damit im Leben der Menschen wiederhergestellt werden musste. Erst danach kommen mehr oder weniger zahlreiche Hilfsmittel zum Einsatz, um das neue Leben erfolgreicher und angenehmer zu gestalten. Ein zugemüllter Keller, eine schlecht gelüftete Wohnung oder überfüllte Schränke im Schlafraum sind eine stetige Mahnung, dass es an der Zeit ist, sich vom Überfluss zu trennen. Vielleicht nutzen Sie die nächsten vier Wochen, um mit Skorpion-Energie eine neue Leichtigkeit in ihr Leben zu bringen? Das Ergebnis wird Sie überraschen!

 

© Helga Eichner